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Ansprechpartnerin

Ulrike Bürger
Leiterin des Kreisauskunftsbüros
Email

Oder über unsere Geschäftsstelle:
Telefon: 040-657 00 41
Telefax: 040-657 01 51

Suchdienst / Kreisauskunftsbüro

Suchdienst

„Die Ungewissheit über den Verbleib eines lieben Menschen ist genauso schwer zu ertragen wie physisches Leid.“ Das Team vom Kreisauskunftsbüro möchte und kann dieses Leid lindern.

Das Team bringt Menschen in Not wieder zusammen. Jeder, der bei Katastrophen oder Evakuierungen Hilfe durch den Katastrophenschutz bekommt, weil er zum Beispiel eine Nacht in einer Schule übernachten muss, wird registriert. Angehörige können sich über eine Telefon-Hotline nach dem Verbleib dieser Menschen erkundigen.

Der Suchdienst im Konfliktfall

In den Genfer Abkommen ist festgeschrieben, dass im Konfliktfall die beteiligten Staaten eine nationale Auskunftsstelle für Vermisste einrichten müssen.

Die Bundesregierung beauftragte das DRK mit der Einrichtung einer solchen nationalen Auskunftsstelle, da das DRK bereits nach dem zweiten Weltkrieg den Suchdienst in Deutschland aufgebaut hat und somit über entsprechende Erfahrungen verfügt.

Hilfe bei Katastrophen

Das DRK baute diese Auskunftsstelle so auf, dass sie auch im Katastrophenfall eingesetzt werden kann. Zu diesem Zweck wurden in den DRK-Kreisverbänden Kreisauskunftsbüros (KAB) eingerichtet.

Aufgabe des KAB ist es, im Katastrophenfall oder bei Großschadensereignissen alle Betroffenen (Verletzte, Evakuierte aber auch die Einsatzkräfte) zu registrieren, um bei Bedarf Familienangehörigen Auskunft über den Verbleib von Vermissten geben zu können.

Helfer gesucht!

Sie können uns dabei helfen, Menschen, die sich aus den Augen verloren haben, wieder zusammen zu bringen!

Wir arbeiten für und mit Menschen. Dies setzt eine Vorliebe für Kommunikation voraus. Es ist so einfach anderen Menschen zu helfen – nur mit Telefon und PC.

Sie sprechen eine Fremdsprache?

Es gehen natürlich nicht nur Anrufe von deutschsprachigen Anrufern ein. Gerade, wenn man in einem fremden Land Hilfe braucht und / oder die deutsche Sprache noch nicht so gut spricht, freut man sich, wenn man in seiner Muttersprache Hilfe bekommt. Wenn Sie eine Fremdsprache und außerdem Deutsch sprechen, können Sie für diese Menschen eine große Hilfe sein.

Selbstverständlich werden Sie auf diese Aufgabe vorbereitet. Der Ernstfall wird geübt, wenn es noch nicht so ernst ist: beim Marathon in Hamburg. Auch dort verlieren sich immer wieder Menschen aus den Augen - der Suchdienst findet sie wieder.